Trinkwasserleitung grabenlos saniert

30.05.2020

Bestehende Einbauten, Wiederherstellung von Verkehrsflächen, Überbauung und lange Straßensperren stellen bei der Erneuerung von Wasserleitungen zusätzliche Erschwernisse für Wasserversorger dar.

Um diese Probleme zu vermeiden, wurden in der Gemeinde Unterstinkenbrunn im nördlichen Weinviertel Wasserleitungen im grabenlosen Verfahren ausgetauscht.

Dafür wurden mittels Berstlining-Verfahren neue PE-Rohre in bestehende Faserzementrohre eingezogen. Die alten Rohre werden bei diesem Verfahren aufgebrochen und Neue eingezogen. Dabei ist auch eine Aufweitung auf größere Durchmesser möglich.

Dieses Verfahren ist eine kostengünstige und moderne Methode zur erschütterungsfreien und grabenlosen Erneuerung von Rohrleitungen.

Durch den Austausch auf größere Durchmesser kann das bestehende Leitungsnetz auch hydraulisch optimiert werden. Bei diesem Projekt wurden dabei die Leitung von DN 150 auf DN200 bzw. von DN80 auf DN100 vergrößert.

Die Beeinträchtigungen der Anrainer können dadurch stark reduziert und der Schutz bestehender Gebäude gewährleistet werden.